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Helmut Eisel
Die ersten Grundlagen des Klarinettenspiels erlernte Helmut Eisel von seinem Großvater. Während seines Mathematikstudiums und der anschließenden beruflichen Tätigkeit als Unternehmensberater und Softwareentwickler spielte er später in diversen Jazzbands und sammelte erste Erfahrungen als Arrangeur.

Ausschlaggebend für Helmut Eisels musikalischen Weg war die Begegnung mit Giora Feidman, mit dem er seit 1989 immer wieder im Rahmen von Workshops und gemeinsamen Konzerten zusammenarbeitet. Regelmäßig wirkt er seit 1992 als Dozent bei den Sommerworkshops „Klezmer & Clarinet in the Galilee“ in Safed (Israel) mit, die unter Feidmans Leitung und Schirmherrschaft stehen. Auch diverse CDs dokumentieren die inspirierende Zusammenarbeit der beiden kongenialen Klarinettisten, darunter die aktuelle Feidman-CD „The Spirit of Klezmer“ (2008), auf der Helmut Eisel mit zwei eigenen Titeln zu hören ist. Im intensiven Austausch mit Feidman lernte Helmut Eisel die Klezmermusik und ihre tiefe spirituelle Bedeutung kennen, die zur Inspiration für zahlreiche eigene Kompositionen und Improvisationen wurde.

Seit 1993 widmet sich Helmut Eisel ausschließlich der Musik und ist als Klarinettist und Komponist in unterschiedlichen Stilrichtungen aktiv. 1989 gründete er sein Trio Helmut Eisel & JEM, das inzwischen acht CDs produziert hat, zuletzt 2008 „Clarinet Colours“. Konzerte führen Helmut Eisel & JEM regelmäßig in Konzertsäle, Clubs und zu Festivals in ganz Deutschland, in zahlreiche weitere europäische Länder sowie nach Israel. Highlights waren Auftritte als Vertreter der ARD beim EBU-Festival in Roskilde (Dänemark), bei „Jazz live with friends“ beim Saarländischen Rundfunk, bei Festivals in Eindhoven, Fürth und Salzgitter, beim Rheingau Musik Festival, beim Fränkischen Sommer sowie 1994/95 gemeinsam mit Giora Feidman beim Schleswig Holstein Musikfestival.

Neben dem Trio konzertiert Helmut Eisel in wechselnden Formationen mit Künstlern unterschiedlicher Genres bis hin zu Chören und Sinfonischen Blasorchestern. 2002 feierte das Quintett „Helmut Eisel & Band“ Premiere, das seither mit großem Erfolg in Konzerten sowie auf den CDs „Hot Klezmer Clarinet“ und „Klezmer at the Cotton Club“ zu erleben ist. 2004 begründete er die deutsch-israelische Band „Clarinet Gang“. Aktuell entwickelt sich eine inspirierende Zusammenarbeit mit dem Jazz-Gitarristen Joscho Stephan, mit dem Helmut Eisel im Juli 2009 beim renommierten Guitar Festival Rietberg auftrat. Im Herbst 2011 wird die erste gemeinsame CD erscheinen.

Verstärkt entdeckt Helmut Eisel seit einigen Jahren auch sein Crossover-Potential in Richtung Klassik – eine Begegnung, der . die beiden sinfonischen Familienkonzerte „Naftule und der König“ (Auftragswerk des Rundfunksinfonieorchesters Saarbrücken, 2004) und „Naftule und die Kinder“ (Auftragswerk der Staatskapelle Weimar, 2010) entsprangen. „Naftule und der König“, seit der Premiere in Saarbrücken . auch mit dem Sinfonieorchester Aachen, den Düsseldorfer Symphonikern und der Staatskapelle Weimar aufgeführt, erschien 2005 in einer Einspielung mit dem RSO Saarbrücken unter der Leitung von Marcus R. Bosch – eine CD, die für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert wurde.

In seinem Programm „Impromptu“ mit der Pianistin Marina Baranova (CD bei Neuklang 2007) sowie im aktuellen Programm „Klezmeriana“ mit dem Pianisten Sebastian Voltz sucht und findet Helmut Eisel auch im kammermusikalischen Rahmen Schnittstellen und Berührungspunkte zwischen Klassik, Jazz und Klezmer. Einmalig darf seine höchst individuelle Bearbeitung des Mozart-Klarinettenkonzerts genannt werden, mit der er erstmals im Juni 2009 in der Philharmonie Oppeln und im Dom zu Bad Gandersheim zu hören war und die er 2010 mit dem Thüringischen Kammerorchester Weimar auch auf CD einspielte („time change“ bei Animato). Im Mai 2011 brachte er gemeinsam mit der Staatskapelle Weimar unter der Leitung von GMD Stefan Solyom seine von eigenen Erlebnissen in Israel inspirierte "Suite for an Unknown Klezmer" für Bassettklarinette und Orchester zur Uraufführung.

Marina Baranova
Schon mit fünf Jahren wurde Marina Baranova als ein Ausnahmetalent am Musikgymnasium für musikalisch hochbegabte Kinder in ihrer ukrainischen Heimat, Charkov, aufgenommen. Im Alter von elf Jahren gewann sie den 1. Preis beim nationalen Wettbewerb der Jugend in der Ukraine, dem sich eine Konzerttournee durch Finnland anschloss. So konnte die Pianistin schon in jungen Jahren Bühnenerfahrungen an internationalen Spielstätten sammeln.

Heute konzertiert Marina Baranova auf renommierten Bühnen in Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien, Spanien, Holland, Belgien, Polen, der Ukraine, Israel, Mexiko und Japan. Mit ihren leidenschaftlichen Interpretationen überzeugt sie Publikum und Kritiker auf internationalen Festivals Ihre Konzert-Tournee 2009 im Rahmen „Weltklassik am Klavier“ wurde von der Presse euphorisch gefeiert. Sie trat als Solistin mit dem Slaska Philharmonie-Orchester, dem Bromberger Bydgoszcz Rundfunk-Orchester unter Leitung von Tadeusz Strugala, dem rumänischen Bacau Philharmonie-Orchester unter Leitung von Ovidiu Balan und den Jerusalem Strings in Yad Vashem, Israel, unter Leitung von Dimitry Jablonski, auf.

Marina Baranova gewann zahlreiche Preise und Auszeichnungen, besuchte eine Vielzahl an Meisterkursen und erweiterte ihre interpretatorische Erfahrung bei hervorragenden Pianisten wie Elisso Virsaladze, Karl-Heinz Kämmerling, Naum Starkman, Hiroko Nakamura, Leonel Morales, Victor Makarov, Cecile Ousset und Stefano Fiuzzi.

Professor Vladimir Krajnev, bei dem Marina Baranova an der Hochschule für Musik und Theater Hannover ihre künstlerische Ausbildung mit Auszeichnung abgeschlossen hat und derzeit das Studium in der Soloklasse fortsetzt, schreibt über sie: „Ich schätze diese Pianistin besonders. Ihre künstlerische Individualität wird von einer beherrschten und tiefen Virtuosität, einer großen Aufmerksamkeit für die musikalischen Details und einer stets überzeugenden Intuition bei der Formenbildung geprägt und etabliert sie als einzigartige musikalische Persönlichkeit. Sie begeistert selbst das anspruchsvollste Publikum."


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